Landfrauen KV Wolfenbüttel-Salzgitter


Mittwoch, 22. Februar 2012


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Jahreshauptversammlung der LandFrauenSalzgitter-Lesse/Wolfenbüttel-West 

jhv-2012.jpegDie Jahreshauptversammlung der LandFrauen fand wie üblich in Burgdorf in der Gaststätte Zur Traube statt. Fast 100 stimmberechtigte Damen erschienen.
Mit einer rückblickenden Bilderschau von 2011 begann die Versammlung. Nach der Genehmigung des Protokolls und des Kassenberichtes, wurde als neue Kassenprüferin Renate Gerecke gewählt. Frau Eickmann wurde als langjähriges Mitglied begrüßt und für die 60jährige Mitgliedschaft von Frau Giesemann, bedankte sich die 1. Vorsitzende.
Nach einem gemütlichen Kaffeetrinken wurde uns von dem Referenten Herrn Schlichting, ein wunderbarer Diavortrag über den Aufbau und die heutige Nutzung der Frauenkirche in Dresden nahe gebracht.
 
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Landfrauen radeln im “Alten Land“ 
Dieses Jahr führte die mehrtägige Radtour die LandFrauen SZ-Lesse/WF-West nach Stade und ins “Alte Land“. 
Per Bahn fuhren die 27 Frauen von Baddeckenstedt gen Norden.  
Heftige Regenschauer beeinträchtigten am 1. Tag den Radelspaß, aber nicht die Stimmung. Leider konnte die historische Altstadt von Stade an diesem Tage auch nur mit Regenschirm erkundet werden. Stade bietet eine Vielzahl von sehenswerten Bauwerken z.B. der Schwedenspeicher, Skulpturen, wie die Bronzefigur “Mutter Splint“, die Kirche St. Cosmae und vieles, vieles mehr.
Am 2. Tag ging es per Rad in das größte zusammenhängende Obstanbaugebiet Europas. Der Herzapfelhof und der einzigartige Garten mit 250 Apfelsorten wurden besichtigt.
In Jork wurden die alten Fachwerkhäuser mit den wunderschönen Türeeingängen bewundert und immer ging es gegen den Wind! Aber das gehört auch zum Radeln.Vor der Abreise führte uns die Tour zum Schloss Agathenburg.
Agathenburg thront seit 1655 über dem Elbtal und  präsentiert sich als historische Stätte und Kulturzentrum.
Am letzten Tag war das Wetter auch sehr wechselhaft, so dass der Abschied vom “Alten Land“ nicht allzu schwer viel.
Insgesamt war es eine gelungene und sehenswerte Tour. Etwas Regen macht den Landfrauen wirklich nichts aus! In der Hoffnung, dass das Wetter nächstes Jahr zuverlässiger ist, wird schon wieder geplant.

stade_2011_104.jpeg
 
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LandFrauenkolumne 

Von Petra Johns, LandFrauenverein Salzgitter – Wolfenbüttel Süd 

Eine Zugfahrt mit Landfrauen ist lustig, oder? 

Hauptbahnhof Hannover. Unsere Landfrauengruppe wartet auf den Zug nach Braunschweig, letzte Station einer erlebnisreichen und tollen Fahrt nach Paris. Froh, die Heimat bald zu erreichen, steigen wir in den Zug ein. Aber, oh Schreck! Die reservierten Plätze sind besetzt. Und der nächste Schreck folgt auf dem Fuße: Es sind Fußballfans, verspätete Borussia Dortmund Fans von der Meisterschaftsfeier. Sie zieht es wieder in ihre Heimat Sachsen, wie unschwer an ihren Unmutsbezeugungen zu hören ist. Mit teilweise ärgerlichen und auch besorgten Blicken der Landfrauen versuchen nun alle noch einen Platz zu finden.  

Als sich der erste Ärger gelegt hat, geht es weiter mit den fröhlichen Fangesängen. Und dann kommen neugierige Fragen „Wer seid ihr denn?“ Wo kommt ihr her?“ – „Landfrauen?? „Aus Paris? Ehrlich?“ Cool!“. Gespräche finden statt, wir lachen zusammen und das Sparschwein kann einige Euros für die Reise zum nächsten Spiel schlucken. Dieses Schweinchen wird schließlich noch auf den Namen „Susi“ getauft, standesgemäß mit Dosenbier.Taufpatin ist eine Wolfenbütteler Landfrau.  

Als wir in Braunschweig aussteigen, werden die Koffer von den Borussen auf den Bahnsteig getragen und noch lange hören wir winkend die Abschiedsgesänge unserer neuen Freunde, die der Zug nach Sachsen bringt.
 
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LandFrauenkolumne  

Von Andrea Schwetje 

Meine Urlaubsbegegnung 

Ende Juni war ich zu einem Kurzurlaub in Kappeln an der Schlei, 40 km südlich von Flensburg. Als ich in den Ort hineinkam, hatte sich gerade die Klappbrücke geöffnet, die den gesamten Verkehr über die Schlei ermöglicht. Der Straßenverkehr ruht in dieser Zeit, die Wartenden steigen aus den Fahrzeugen aus und beobachten die durchfahrenden Schiffe auf dem Wasser. Für uns Touristen schon ein Stück Urlaub, für die Einheimischen der Alltag mit Wartezeiten. Nachdem alle Wasserfahrzeuge die Brücke passiert hatten, klappten die Fahrbahnteile wieder zur Straße nach unten und ich setzte meine Fahrt fort. 

Von Weitem sah ich schon die Windmühle Amanda. Auf der Aussichtsplattform rund um die Mühle angekommen, kam ich mit einer Einheimischen ins Gespräch. Sie ist dort die Landärztin, wohnt seit 33 Jahren in Kappeln und stammt aus Wuppertal. Auf die Frage, wie man sich aus der Stadt in diese ländliche Gegend eingewöhnt, sagte sie mir: „Man tritt in den Heimatverein und in den LandFrauenverein ein. Diese beiden Vereine bieten so vielfältige Veranstaltungen an, dass man schnell Land und Leute kennenlernt.“ Das Zusammentreffen hat mich sehr beeindruckt, die LandFrauen gibt es eben überall.
 
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LandFrauenkolumne 

Von Ursula Hanke, LFV Schöppenstedt  

Mein LaLaBu!  

Mein Mann und ich befassen uns sehr viel mit Rosen. So ist bei uns die Idee geboren, zum 60-jährigen Geburtstag des Deutschen LandFrauenverbands (dlv) eine neue Rose mit dem Namen „LandFrau“ zu züchten. Der Vorstand war gleich hellauf begeistert und so fragte ich mich bei mehreren Hobbyzüchtern durch. Schließlich konnte der dlv die Züchterrechte an einer Strauchrose erwerben.  

So fuhren mein Mann und ich nach Stuttgart, um das eingetopfte Exemplar auf dem Deutschen LandFrauentag zu präsentieren. Männer sind auf dieser Veranstaltung generell nicht so viele anzutreffen. Beim Verlassen des Festsaales klopfte mir eine Schwäbische LandFrau auf die Schulter, zeigte auf meinen Mann und fragte: „Ist das dein LaLaBu?“  „Was ist das denn?“, entgegnete ich verwundert?  „Na das ist der LandFrauen-Lauf-Bursch, den eigentlich jeder LandFrauenverein haben sollte.“ Ich konnte ihr nur zustimmen! 

Die wunderschöne Rose wird übrigens von einer Baumschule in Baddeckenstedt vermehrt und ist ab Herbst diesen Jahres erhältlich. 
 
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